Aus der Sportgeschichte
"Schwarz-Weiß Dössel" in den fünfziger
Jahren
Der Sportverein "Schwarz-Weiß Dössel" wurde kurz
nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. In Freundschaftsspielen gegen
ehemalige Insassen des Kriegsgefangenenlagers waren einige der polnischen
Spieler so gut, daß man sie zeitweise mitspielen ließ und so
einige Spiele mehr gewann. In den fünfziger Jahren kam der Spielbetrieb
jedoch zum Erliegen. 1960 wurde der "Sportverein Dössel 1960 e.V."
gegründet. Bereits 1962 erfolgte der Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Eine Sensation gelang 1966, als die Mannschaft im DFB-Pokal dem Landesligisten
BV Bad Lippspringe ein 3:3 abtrotzte. In der Presse wurde der SVD 1967
nach dem 4:1 gegen den Bezirksligisten SV Heide Paderborn als "eine der
gefürchtetsten Mannschaften der 1. Warburger Kreisklasse" bezeichnet.
Die erste Mannschaft des SVD in den sechziger Jahren
Bei der Gemeindewahl 1964 trat der Verein als eigene Liste
an und konnte mit 250 Stimmen zwei Ratssitze erringen. 1971 konnte die
um eine Tribüne erweiterte "Pappelkampfbahn" eingeweiht werden.
Die erfolgreichste Saison 1977/78 brachte dem SVD den
Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse, die 1. Warburger Stadtmeisterschaft
sowie sechs Pokalturniersiege in Folge. Der beste Torschütze war Georg
Morcinek, der allein in der Saison 1980/81 41 (in drei Jahren insgesamt
102) Treffer erzielte.
Als eigene Abteilung innerhalb des SVD wurde 1972 eine
Damenriege ins Leben gerufen. Diese heute aus 40 Frauen aus Dössel
und Rösebeck bestehende Turngruppe widmet sich der Damengymnastik
und führt u. a. Rad- und Wandertouren durch.
Damenmannschaft mit ihrem Trainer,
dem 1993 verstorbenen Reinhard Werner
1985 wurde der "Tennisclub Dössel 85" gegründet.
1. Vorsitzender wurde Franz-Josef Sommer. 1988 konnte die von den Mitgliedern
erstellte Tennisanlage mit zwei Sandplätzen eingeweiht werden. Dössel
erlebte einen regelrechten "Tennisboom": 1989 war der Verein bereits auf
über 100 Mitglieder angewachsen. In den Jahren 1990 - 1992 wurde in
Eigenleistung ein Clubhaus gebaut.
1992 stiegen die A-Juniorinnen in die 1. Kreisklasse auf,
die Jungsenioren schafften den Aufstieg 1993. 1997 gelang auch den Damen
der Aufstieg. Daniel Güthoff und seine Schwester Carolin errangen
1997 in ihren Altersklassen die Stadtmeisterschaft.
Nachwuchs des TC 85
Intensive Nachwuchsförderung sowie ein fast familiärer
Zusammenhalt sind Gründe für den Erfolg. Ausflüge und Radtouren
bereichern das Vereinsleben.