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Statuetten aus der Zeit um 1720,
links der Hl. Petrus, rechts der Hl. Paulus. Eichenholz, 58 cm hoch. Aufnahme (aus den dreißiger Jahren): Westfälisches Amt für Denkmalpflege, Münster. |
Um 1450 wird für Dössel bereits eine der Hl. Katharina geweihte Kirche erwähnt. Anfang und Ende dieser Kirche liegen jedoch im Dunkeln. Nach Ausgrabungen 1976 befand sie sich bereits am heutigen Standort.
Die zweite Kirche wurde etwa um 1580 erbaut. Diese Kirche
hat im Vergleich zur ersten tiefer sowie weiter östlich gestanden.
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Sonnenmonstranz,
Silber, vergoldet, von 1674, 55 cm hoch.
Die Monstranz war ein Geschenk des
Domkantors von Wittinghoff genannt Schell
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Weil die zweite Kirche Mitte des 19. Jahrhunderts starke bauliche Mängel aufwies, plante Pfarrer Lünz einen Neubau. Die stark verschuldete Gemeinde leistete erbitterten Widerstand. Besonders der damalige Ortsvorsteher versuchte den Kirchenbau zu verhindern. Doch Pfarrer Lünz scheute sich nicht, selbst die Mittel durch eine Hauskollekte in Westfalen aufzubringen. Wie notwendig der Neubau der Kirche war, zeigte sich beim Abbruch der alten: Das Holz war so faul und morsch, daß ein Einsturz nicht mehr lange hätte auf sich warten lassen.
Mit dem Bau wurde der Diözesanbaumeister Güldenpfennig
beauftragt. Sein Turmentwurf wurde zwar von der Regierung in Minden als
zu mächtig empfunden, doch die Dösseler setzten sich durch. Man
wollte nicht so ein "Türmchen wie in Lütgeneder". Die Verwendung
selbstgefertigter Feldbrandsteine und Eigenleistungen der Gemeinde reduzierten
die Kosten.
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Nicht ausgeführter
Entwurf der Westansicht vom 6.5.1858. Original: StA Warburg. Die Weihe der neuen Kirche fand im September 1864 statt. |
Der Warburger Bildhauer Christian Sauerland (1874 - 1940)
schuf später die Kanzel, den Tabernakel, die Kopfstücke
für die Kirchenbänke und den Grabstein für Pfarrer Dreyer.


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