Franziskanerpater Hippolytus Böhlen wurde 1878 geboren.
Kindheit und Jugend in Dössel beschrieb er in dem 1922 erschienenen
Buch "Eine Jugend voll Sonne".
![]() |
Nach dem Besuch von Volksschule und Gymnasium trat er in den Orden ein, 1905 wurde er zum Priester geweiht. Von 1906 bis 1916 war er Lehrer im Ordenskolleg Watersleijde/Niederlande. 1921 wurde er nach Hadamar beordert. Für das zum 600jährigen Stadtjubiläum verfaßte Festspiel "Johann Ludwig" ernannte ihn die Stadt Hadamar zum Ehrenbürger. 1928 übernahm er die Leitung der Ordensdruckerei. Die 1941 von den Nationalsozialisten betriebene Schließung des Klosters machte ihn für zwei Jahre zum Pilger, bis er bei Rottenburg ein neues Heim fand. Als das Kloster Frauenberg nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet wurde, konnte seinen Lebensabend hier verbringen. Er starb am 7.9.1950.
Steyler-Pater Heinrich Emmerich wurde 1901 in Dössel
geboren. Nach der Volksschule besuchte er ab 1913 das Warburger Gymnasium.
1922 legte er das Abitur ab.
![]() |
1952 übertrug man ihm die Leitung der kartographischen
Abteilung im Vatikan, die er über 30 Jahre inne hatte. 1968 erschien
eine Neuausgabe des "Atlas Hierarchicus". Kurioserweise ist darin Dössel
aufgeführt.
1979 wurde er von Papst Johannes Paul II. mit einer Ehrenurkunde
für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. In Rom wirkte er bis 1983.
1984 verstarb er in St. Wendel (Saarland). Bei der Beerdigung
waren zahlreiche Dösseler anwesend. Ein älterer Dösseler
sagte am Grab für alle vernehmlich:
"Söih, Heinrich, héi liggsde nou up saun
haugen Birge, date bis noh Düsele kieken kaßd!"
![]() |
|
![]() |